17.06.2021 Was bedeutet die EU-Taxonomie-Verordnung für das Geschäftsmodell?

Green PPAs

Die EU-Taxonomie-Verordnung hat das Potential, über eine Änderung der Finanzierungsbedingungen von Unternehmen eine enorme Nachfrage nach Direktbezug von Grünstrom über corporate PPAs auszulösen.

Quelle: shutterstock.com/Miha Creative

Green PPAs: Was bedeutet die EU-Taxonomie-Verordnung für das Geschäftsmodell?
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Web Sessions am 17. Juni 2021 von 9.30-11.30 Uhr (virtuelle Veranstaltung)

Die EU-Taxonomie-Verordnung entwickelt erstmals eine einheitliche Richtschnur für das Sustainability Reporting ökonomischer Aktivitäten. Institutionelle Anleger und Großunternehmen sind ab 2022 verpflichtet, über den Anteil Ihrer Aktivitäten Auskunft zu geben, die als nachhaltig klassifiziert werden können. Es kann angenommen werden, dass die Nachhaltigkeit eines Unternehmens in diesem Zusammenhang zukünftig eine wichtige Rolle bei der Finanzierbarkeit seiner unternehmerischen Aktivitäten spielen wird. Aus diesem Zusammenhang erwächst potentiell ein starker Nachfragezuwachs nach Strom aus erneuerbaren Quellen, der die Nachhaltigkeitsbilanz des beziehenden Unternehmens verbessert. Gerade der Direktbezug von Grünstrom über corporate Power Purchase Agreements (PPA) könnte sich daher in Zukunft enorm verbreiten.

Über diesen Zusammenhang sowie die Implikationen für Investoren und industrielle Stromverbraucher diskutieren in diesem Panel Vertreter institutioneller Anleger und der Großindustrie sowie Fachberater für das Sustainability Reporting.

Die Web Session wird von der Marktoffensive Erneuerbare Energien ausgerichtet, die von der Deutschen Energie-Agentur (dena), Deutscher Industrie- und Handelskammertag und den Klimaschutz-Unternehmen e.V. gemeinsam ins Leben gerufen wurde und der schon jetzt ca. 40 Mitgliedsunternehmen angehören.

Weitere Informationen zur Marktoffensive Erneuerbare Energien finden Sie an dieser Stelle.

 

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